Funktionsprinzip

Eine im Raum frei schwebende Welle hat, neben der Rotoation, 5 Freiheitsgrade. Diese Freiheitsgrade müssen bei einer magnetischen Lagerung jeweils stabilisiert werden.

Das Prinzip des Magnetlagers ist an sich simpel: Durch magnetische Kräfte wird eine Welle zwischen den Magnetpolen gehalten. Man unterscheidet grundsätzlich passive und aktive Magnetlager. Wärend bei passiven Magentlagern die Wechselwirkung zwischen Permanentmagneten genutzt wird, verwendet man bei aktiven Magnetlagern Elektromagnete, die anziehende Kräfte auf ferromagnetische Materialien ausüben. Daraus ergeben sich wesentliche Eigenarten dieser Lagertypen. Die Eigenschaften der passiven Magnetlager sind durch die Konfiguration vorbestimmt und im Betrieb nicht veränderbar.

Bei aktiven Magentlagern benötigt man für jeden Freiheitsgrad eine Positionsregelung. Die Ist-Position des Rotors wird mit hochgenauen Sensoren erfasst und im Positionsregler mit der Soll-Position verglichen. Ein daraus resultierendes Stellsignal wird an die Elektromagnete des Lagers gegeben, so dass darüber die Position des Rotors beeinflusst wird. So lassen sich sowohl die Position des Rotors, als auch Steifigkeit und Dämpfung des Lagers verändern. Mit einer digitalen Reglelung, wie sie von LEViTEC angeboten wird, hat man Zugriff auf eine Vielzahl von Lagerparametern, die ausserdem reproduzierbar abgespeichert werden können. Darüber hinaus ermöglicht es die Anbindung auch an komplexere Automatisierungssysteme und die kontinuierliche Übertragung von Ist-Werten.

Prinzip Magnetlagerung
Prinzip Magnetlagerung

Hochgeschwindigkeitsantriebe

Bearbeitungsspindel

...in der Bearbeitungs-Spindel